REMO KELLER (Milk & Wodka)
THIS IS THE REST, F**** THE BEST
Opening Saturday 24 March 2012 18.00 to 21.00
Exhibition 24 March to 12 May 2012


„Milk and Wodka“, ist in Basel, der Schweiz, als auch im Ausland kein Unbekannter mehr. Ob als Maler und Illustrator, oder auch als Bassist der Garage Band „Dennerclan“, wo er sein Unwesen treibt, bleiben kein Auge und keine Kehle trocken.





Als Mitglied einer Punkband in Schaffhausen bagann er mit dem Malen von Flyern und Plakaten und fand so zu seinem heutigen Stil, den er selbst als "Pop-Brut" bezeichnet: irgendwo zwischen Warhols Pop-Art und verrückter Kunst im Stile der Art Brut. Für seine Kunstwerke verwendet der Mann mit den scharzen Haaren diversen Materialien: Mit Acrylfarben malt er auf Papier, Karton, Leinwände oder Holz. "Je nachdem, was gerade vorhanden ist." Wenn Leute seine klar gemalten Bilder mit Comics in Verbindung bringen, dann ist er damit völlig einverstanden. Mit der gleichen Offenheit begegnet er seinem Publikum: "Ich wehre mich gegen diesen Kunstszenenkuchen. Ein superintellektueller Hintergrund ist bei meiner Kunst nicht nötig." Nur Rassisten und Sexisten wolle er nicht als Besucher haben, "aber die gehören sowieso nirgendwo hin".
Nebst der Malerei widmet sich Keller seiner Band DennerClan. Musik und Malerei fliessen bei ihm ineinander. Zusammen mit einem Mitglied aus früheren Bandzeiten, Roman Mäder, hat er 1999 das Künstlerduo Milk & Wodka gegründet und damit auch schon in vielen europäischen Städten ausgestellt. Der Name des Duos ist während einer Bandreise nach Slowenien entstanden. "Dort trinken sie das! Milch und Wodka pur." Mit seinem Leben, bei dem sich alles um Kunst dreht - sei dies nun als bildender Künstler oder als Mitglied einer Band - ist Keller zufrieden. Ironisch fügt er an: "Wenn es noch besser wird, dann ist das natürlich auch gut." Er erhalte viele Angebote, trotzdem müsse er "schon immer aufs Geld schauen".
in Basellandschafltiche Zeitung, 24. März 2012







Liebe, Musik und Tod
Mit viel schwarzem Humor und einer gesunden Portion Selbstironie handeln die Arbeiten von Amour fou, Mukik, Drogen, dem Leben und dem Tod. Die Bilder sind bevölkert von Freaks und anderem seltsamen Tieren. In einem Panoptikum des Staunens, des Schmunzelns und des Lachens tauchen auch immer wieder scharfte Kommentare zu aktuellen politischen Geschehnissen auf.





